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Gebaute und gelebte Räume - heute Die Elbufer und Elbinseln sind zentrale öffentliche gelebte Räume und bilden, nicht zuletzt wegen der Relikte aus der Industriegeschichte, unverwechselbare Potentiale für „gelebte“ Räume. Sie sind räumlich benachbart den oberzentralen öffentlichen Räumen im Zentrum, die vor allem als repräsentative Orte für Handel, Dienstleistung und Kultur erfahren werden.
„Gebaute“ und „gelebte“ Räume sind bis 1960 in guter Tradition der Verknüpfung öffentlicher und privater Räume gesamtstädtisch entstanden. Diese Verknüpfung prägt auch heute noch den ganzen Stadtraum in Form der verstreuten Siedlungsinseln aus der Zeit bis 1930 und aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Großwohnsiedlungen sind zwischen diesen Inseln teilweise räumlich gut integriert. Die Siedlungsinseln mit zentralen öffentlichen Räumen, die Domumgebung und Teile der Neustadt in der Mitte sowie die Industriedenkmäler entlang der Überlandstraßen und in den Häfen sind markante Erinnerungen an eine machtvolle Industriegeschichte, die sowohl als „gebaute“ wie auch als „gelebte“ Räume Orientierung in der Stadt herstellen und Zukunft versprechen. (Abb. 49)
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 Abb.49: Gebaute und belebte Räume - heute
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