Anmerkungen

1Das Projekt „Gegenwart und Zukunft der Stadtentwicklung in Sachsen-Anhalt. Magdeburg, Halle, Dessau - Perspektiven und strukturelle Rahmenbedingungen zukünftiger Entwicklung“ wurde an der Hochschule Anhalt, Fachbereich für Architektur und Bauingenieurwesen, Dessau, von Januar 2002 – Juni 2003 durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
2Die Projektleiterin war Mitglied im Beirat der Arbeitsgruppe „Schrumpfende Städte“, die von November 2000 bis Juli 2001 auf Initiative von Prof. Dr. Omar Akbar am Bauhaus Dessau tätig war.
3„Stadt- und Ortskerne sind einem Gegenwind ausgesetzt, der kontinuierlich ihr Fundament porös macht und Schritt für Schritt aushöhlt. Sie sind indessen unverzichtbare Basis unserer politischen Struktur. Ihre Potentiale zur Entfaltung zu bringen, ist Aufgabe politischer Führung. Nur in einer multifunktionsfähigen Stadt können sich ‚kreative‘ Milieus entwickeln, die wir so dringend brauchen“ (K. Ravens, Präsident des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V., anläßlich der Jahrestagung 2002 des Verbandes zum Thema „Städte brauchen mehr als integrierte Entwicklungsprogramme: Das strategische Umfeld von Wohnungs- und Städtebau“ am 7.- 9. Juli 2002 in Aachen)
4Vgl. Sassen, S. (1994) Cities in a World Economy, Thousand Oaks, California s. Davelaar, E. J. und Nijkamp, P. (1990) Industrial Innovation and Spatial Systems: The Impact of Producer Services, in: Innovation and Regional Development, Strategies, Instruments and Policy Coordination, Ewers, H.-J. und Allesch, J. (Hrsg.), S. 83-122 s. Matthiesen, U. (2002) (Hg.), An den Rändern der deutschen Hauptstadt, Suburbanisierungsprozesse, Milieubildungen und biographische Muster in der Metropolenregion Berlin-Brandenburg, Opladen
5s. Fischer, K. (1970) Telekommunikation, Raumordnung und regionale Strukturpolitik, in: Kommunalwissenschaftliche Schriften des Dt. Landkreises, Bd. 7, Diss., Universität Kaiserslautern, Fundstelle: Breil, M., Stallmann, D. (1985) Stadtentwicklung und neue Technologien, Vertiefungsarbeit am Lehrstuhl für Planungstheorie, Fakultät für Architektur, RWTH Aachen
6s. Nuissl, H., Die Er-Fahrung der Ränder der Hauptstadt – Felderkundungen mit dem Fahrrad, in: Matthiesen, U. (2002), S. 40-43, und Nuissl, H., und Joerk, C., Die Ränder der Hauptstadt – gemessen und kartographiert, in Matthiesen, U. (2002), S. 62
7s. Sieverts, Th. (1999), Was leisten städtebauliche Leitbilder? in: Becker, H., Jessen, J., Sander, R. (Hrsg.) Ohne Leitbild? Städtebau in Deutschland und Europa, Wüstenrot Stiftung, Deutscher Eigenheimverein, Stuttgart und Zürich, S. 21-40
8s. Fellner, A., Gestring, N. (1990), Zukünfte der Stadt. Szenarien der Stadtentwicklung. Beiträge der Universität Oldenburg zur Stadt- und Regionalplanung H. 6
9s. Messerli, P. (2001), Innovationsräume in Vergangenheit und Gegenwart – Versuch einer Synthese, in: Schwinges, R., C., Messerli, P., Münger, T. (Hrsg.) Innovationsräume, Woher das Neue kommt – in Vergangenheit und Gegenwart, Akademische Kommission Universität Bern, vdf, Hochschulverlag AG an der ETH Zürich, S. 17-28
10s. Haase, A. (1999) Die Entwicklung des Duisburger Stadtraumes. Der Einfluß von Innovationen auf Räume und Funktionen. Stadt.Raum.Innovation., Dortmund
11„Wenn Globalisierung der Märkte zu einem verstärkten Standortwettbewerb führt, so dreht sich dieser neue Wettbewerb nicht nur um die mobilen Faktoren (wie Arbeit, publiziertes Wissen und Kapital), sondern ebenso um die gefangenen Faktoren (wie landschaftliche Gunstfaktoren, Infrastrukturen und Institutionen), die geographisch gebunden sind und ein regionales Produktionssystem auszeichnen“, s. Messerli (2001), S. 18
12„… lässt sich ein axiales Verteilungsmuster der Gemeinden mit vergleichsweise höherem Siedlungs- und Verkehrsflächenanteil wenigstens ansatzweise erkennen. Das deutet darauf hin, dass die bereits in der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts im suburbanen Raum (entlang der Eisenbahntrassen) entstandenen Siedlungsachsen bis heute strukturbildend sind.“ s. Nuissl, H., und Joerk, C., Die Ränder der Hauptstadt – gemessen und kartographiert, in Matthiesen, U. (2002), S. 65
13s. Krätke, St. (1991), Strukturwandel der Städte, Städtesystem und Grundstücksmarkt in der “post-fordistischen” Ära, Frankfurt/ M, S. 9-11
14„… wandern kulturelle Kodierungen von Stadträumen und Zwischenstadt/Zwischenlandschafts-Formen in die neuen Raumbedarfe und In-Wert-Setzungen rsp. Entwertungen von randstädtischen Räumen ein“ s. Matthiesen (2002), S. 31 und „Die Sozialwohnung in den alten Bundesländern, die Plattenbauwohnung in Ostdeutschland oder die einfache Altbauwohnung wie auch Innenstadtlagen können den gewachsenen Wohnansprüchen immer weniger gerecht werden. Es geht heute weniger um eine funktionale „Behausung“ und Unterkunft, sondern zunehmend um Wohnkomfort. Wohnkomfort ist n hohem Maße leitbildorientiert. …“, s. Winkel, R. (2001), Weg vom Rand, Zur Endlichkeit von Suburbanisierung, in: PlanerIn 03, S. 15
15s. Winkel, R., ebenda
16Hierunter fallen u.a. alle Anforderungen der nicht privilegierten Teilnehmer alter und neuer Arbeitsmärkte, vor allem auch die Bedarfe, die aus der Tätigkeit in Schattenwirtschaft und Mehrfach-Beschäftigungsverhältnissen resultieren. Diese Gruppen brauchen umso dringender einen Lebensraum, der ihnen – am Ort der sozial verbrieften Sicherheit der Wohnung -, eigene räumliche Möglichkeiten der Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten erlaubt. Die unmittelbare Verbindung von Bebauung und Freiräumen hat hierfür wesentliche Bedeutung.
17s. Mensch, G., (1975) Das technologische Patt - Innovationen überwinden die Depression, Frankfurt a.M.
18s. Krätke, S. (1995), Stadt Raum Ökonomie. Eine Einführung in aktuelle Problemfelder der Stadtökonomie und Wirtschaftsgeographie. Stadtforschung aktuell. Bd. 53. Basel. Boston. Berlin, S. 15
19s. Brech, J. (2002), Innovation entsteht in der Nische. Die Garage als Metapher, in: Die Wohnungswirtschaft 6, S. 36-37
20s. Deekeling, A. (2001), Entwicklung der lokalen Ökonomie in Duisburg-Beeck, Fachbereich 6/ Geographie, I. Staatsprüfung, Schriftliche Hausarbeit für das Lehramt, Duisburg (Manuskript)
21Sieverts, T. (1998), Zwischenstadt. Zwischen Ort und Welt, Raum und Zeit, Stadt und Land. 2. Auflage. Braunschweig/ Wiesbaden
22s. Winkel, R. (2001), Weg von Rand? Zur Endlichkeit von Suburbanisierung, in: PlanerIn, Heft 3, S.17
23s. 7.
24s. Lefebvre, H. (1991), The production of space, Oxford, Blackwell, S. 33-39
25s. Selle, K. (2001), Öffentlicher Raum - von was ist die Rede? in: Jahrbuch Stadterneuerung 2001, Arbeitskreis Stadterneuerung an deutschsprachigen Hochschulen zusammen mit dem Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin, Berlin, S.21-34 und Arendt, H. (1996), Vita Activa oder Vom tätigen Leben, Clausen + Bosse, Leck, S. 79-81
26„Permeability, Variety, Legibility and Robustness“ werden als Grundlagen einer öffentlich zu verantwortenden Steuerung von Wandel dargestellt, s. Bentley, I., Alcock, A., McGlinn, S., Murrain, P., Smith, G. (1985) Responsive Environment, Architectural Press, Oxford Brookes University
27s. Curdes, G. (1991), Veränderungen des Europäischen Stadtsystems, zur Entwicklungslogik der Stadt, Kurzberichte aus der Forschung, Aachen: 15
28s. Doehler, M., Vortrag am 25.5. 2002, DASL-Tagung zu „Öffentliche Räume“ in Chemnitz
29s. Lefebvre, H. (1991), The production of space, Blackwell, Oxford
30s. Giddens, A. (1996), Die Konsequenzen der Moderne, Blackwell, Oxford, S. 130
31s. Habermas, J. (1981) Theorie des kommunikativen Handelns, 2 Bd., Frankfurt/ M, Suhrkamp
32s. Kremer, E. (1999), Die Stadt Dessau – Im Übergang von der industriellen Moderne zur zweiten Moderne, Akademie Stiftung Bauhaus Dessau
33Giddens, A. (1996), Konsequenzen der Moderne, S. 130
34Lefebvre, H., 1991, The Production of space, Blackwell, Oxford, S. 33-39
35s. Häußermann, H. Neef, R. (Hg.) (1996): Stadtentwicklung in Ostdeutschland. Soziale und räumliche Tendenzen. Opladen, S. 32ff
36s. Dr. Meixner, Stadt Dessau, am 21.2. 02
37s. Krätke, St. (1995), ), Stadt Raum Ökonomie. Eine Einführung in aktuelle Problemfelder der Stadtökonomie und Wirtschaftsgeographie. Stadtforschung aktuell. Bd. 53. Basel. Boston. Berlin, S. 1538 s. Baumgart, S. (2002), Kleinräumige Arbeitsstättenstandorte, Artikel in: PlanerIn 1, S. 61-63
38s. Baumgart, S. (2002), Kleinräumige Arbeitsstättenstandorte, Artikel in: PlanerIn 1, S. 61-63
39s. Machule, D. (1978), Machule, Geplante Aussenräume. Wahrnehmung und Gestaltung von Aussenräumen. Ein Beitrag zum Problem des städtischen Entwurfs am Beispiel von Berliner Wohngebieten, Arbeitshefte des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin, Heft 6, Berlin, S. 57 ff, sowie May, M. ( 2003) Nutzungsansprüche an den öffentlichen Raum, Perspektiven raumstrukturierten und zeitstrukturierten Heranwachsens, Artikel in: PlanerIn 1, S. 5-7
40vgl. Doehler, M. (2002) Der Atem der Stadt, Ein Gespräch mit der Leipziger Planwerkstatt, in: polis, Zeitschrift für Stadt und Baukultur, Perspektiven, Oktober, S.35 ; Lütke Daldrup, E. (2001) Die perforierte Stadt - Eine Versuchsanordnung, Artikel in: StadtBauwelt 150, Bauwelt 24, S. S. 40-45
41Rückbau „Kerne“: kleinteilige Doppelstrategie von Abriss und Neubau in Abstimmung mit den derzeitigen Nutzern
42Rückbau „Ränder“: siedlungsbezogene Doppelstrategie von entweder kleinteiligem oder aber massivem Abriss unwirtschaftlich gewordener Immobilienteilmärkte in Abstimmung mit den derzeitigen Nutzern
43Rückbau „Zwischenzonen“: massiver Abriss unwirtschaftlich gewordener Immobilienteilmärkte in Abstimmung mit den derzeitigen Nutzern