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Örtliches Profil - heute Orte  | Rathaus, Kirchen, Bahnhof, Bauhaus, Kornhaus, Wörlitzer Bahnhof, Baustelle Umweltbundesamt, Alte Brauerei, Kino, Schloss Johannenhof, Schloss Mosigkau, Hotel Fürst Leopold und das Rathaus-Center sind gebaute Orte von historischer Bedeutung für die Entwicklung der Stadt. |  | Öffentliche Räume von Bedeutung sind der ehemalige Flugplatz, Kreuzungen (Museumskreuzung) und Plätze in der Stadt. | Öffentliche Räume  | Dessau wurde an einem Kreuzungspunkt verschiedener historischer Wegeverbindungen in Verbindung mit günstigen Querungen der Mulde im Bereich des im Mittelalter bereits aufgelassenen Ortes Stene und im Bereich der alten Muldebrücke an der Mühle östlich des Altstadtkerns (OW-Richtung: Aken – Oranienbaum bzw. Mosigkau – Oranienbaum entlang der ‚Hohen Straße‘) (NS-Richtung: Bitterfeld – Roßlau) planmäßig angelegt. |  | Oberzentral sind die Platzräume von Markt und Schloßplatz mit Kirche und Rathaus als nahezu einzige in ihrem Grundcharakter erhalten gebliebene Platzraumsituationen im ehemaligen mittelalterlichen Stadtkern zu werten. |  | Besondere Prägung erhält die Stadt durch die Anlage der Frühklassizistischen Stadtachse aus der Zeit des Fürsten Franz, die die Innenstadt mit der Mosigkauer Heide verbindet und an der Johanniskirche einen Endpunkt findet. |  | Bedeutende Siedlungsstrukturen und räumliche Zusammenhänge werden erkennbar im gründerzeitlich geprägten Dessau Nord, im Bereich der 1920/30er-Jahre-Siedlung im Nordwesten der Stadt und in der Siedlung Törten. | Private Räume  | Strukturbeeinflussend werden in Dessau die Konzentrationen industrieller sowie gewerblicher Nutzung wirksam, die sich besonders in Verbindung mit den Gleisanlagen im Osten bzw. Südwesten der Stadt und im Norden an der Ausfallstraße Richtung Roßlau (Waggonbau Dessau) entwickelt haben. |  | Das Pendant zu dieser industriellen gewerblichen Nutzung ist die industrielle Wohnnutzung im Zentrum. | Unbebaute Räume  | Stadträumlich bedeutsame innerstädtische Grünräume bilden der Stadtpark östlich der Kavaliersstraße und die sich im Laufe der Geschichte stetig sich weiter nach Süden verlagernden Friedhöfe (Historischer Friedhof I, Pollingpark, Jüdischer Friedhof, Friedhof III) sowie der Georgengarten, der Schillerpark und die Kienheide. |  | Bahnanlagen gliedern die Stadt wesentlich in OW-Richtung, aber auch im Westen in einen nördlichen und einen südlichen Teil. | (Abb. 157)
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 Abb.157: Profil der Stadt Dessau
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