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Inhaltsverzeichnis |
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Orte  | Parallel zur Mulde sollten, im Verhältnis zur Hierarchie zentraler und nachgeordnet zentraler öffentlicher Räume, Orte teilräumlich ausgeprägt und durch Ausbau von Wegeverbindungen und Grünverbindungen eng an das Muldeufer angebunden werden; ein Wechsel von räumlicher Abgrenzung (Mauern, Bebauung) und weiten Blickverbindungen würde die Erkennbarkeit dieser Orte als Bestandteile von Raumabschnitten entlang der Mulde unterstützen. |  | Mulde und Elbe sollten in ihrem Kreuzungsbereich als Landschafts- und Erholungsraum besser erfahrbar werden; den Zusammenhang störende Nutzungen sollten ausgelagert werden. |  | An den Elbufern sollten Schiffsanlegestellen im Netz der öffentlichen Räume hervorgehoben werden. |  | Die Elbhäfen sollten als Orte für Freizeit ausgebaut und zugänglich sowie nutzbar gemacht werden. |  | Innerhalb der Stadtteile sollte eine öffentliche Diskussion um zentrale öffentliche Räume (z.B. Plätze, Kreuzungen, öffentliche Gebäude, Bahnhöfe) und ihre Bedeutung begonnen werden; hierzu ist die Unterstützung von Kirchen, Vereinen, Stadtteilältesten etc. anzuregen. |  | Bahnhöfe sollten stärker als Orte hervorgehoben und gepflegt werden. | Öffentliche Räume  | Ausfallstraßen und Marktplatz sind als Gerüst der öffentlichen Räume für Fußgänger sowie für den – beruhigten – Autoverkehr erfahrbar zu halten. |  | Bestehende Kerne und mögliche neue Kerne sollten im Gespräch mit Stadtrat, Eigentümern und Nutzern gestärkt und ausgebaut werden. |  | Die Nord-Süd-Ausrichtung des Raumgefüges sollte in den Ortseinfahrten im Norden und Süden der Stadt durch pfortenartige Baumpflanzungen stärker erfahrbar werden. |  | Die Querverbindungen zwischen Bahnlinie und Mulde sollten über die zentrale Nord-Süd-Erschließung der Stadt hinweg und diese in ihrer Wirkung als Verkehrsschneise mildernd, ausgebaut und durch Begrünung raumbildend gekennzeichnet werden. |  | Die Ausfallstraßen nach Süd- und Nordwesten sollten in ihren Raumabschnitten zwischen Kreuzungen durch Zusammenhänge von Begrünung und oder Bebauung besser räumlich erfahrbar werden; Straßenübergreifende Verengungen, wie z.B. zwischen den Gebäuden der Kaserne an der Askanischen Straße, sollten als eigene Abschnitte durch Begrünung betont werden. |  | Die Teilräume westlich der Bahn sollten in ihren besonderen Verflechtungsmöglichkeiten mit umgebender Landschaft gestärkt werden; dies betrifft im Nordwesten den Bezug zur Elbe und im Südwesten den Bezug zu den südlich gelegenen Wäldern in Richtung Aken. |  | Die Ränder der besiedelten Bereiche sollten durch öffentliche Fuß- und Radwege und Baumpflanzungen gefestigt werden. |  | Ortsein- und -ausgänge der nicht überformten vorindustriell angelegten Kerne sollten räumlich stärker erfahrbar gemacht werden. | Private Räume  | Die Umgebung zentraler öffentlicher Räume (Marktplatz, Museumskreuzung) bedarf der Belebung durch kleinteilige bauliche Verdichtung und Differenzierung rückwärtiger Freiflächen. |  | Die Ansiedlung gewerblicher Nutzungen in Wohngebieten wird steuerlich begünstigt und, falls erforderlich, von Stellplatzzahlungserfordernissen befreit. |  | Freiwerdende Wohnräume (Großsiedlungen) sollten preisgünstig nicht störender gewerblicher Nutzung zugeführt werden. |  | Die Einrichtung von Handel und Dienstleitung in den Erdgeschossen von mehrgeschossigen Gebäuden, insbesondere an Ecken (vor allem Wohnsiedlungsbau bis 1930, aber auch Großsiedlungen), sollte steuerlich begünstigt werden. |  | Die Einrichtung von Nebenanlagen auf privaten Grundstücken sollte zugunsten der gemischten Nutzung auf tiefen Parzellen dann erleichtert werden, wenn eine von der Stadt zu bestimmende GRZ dadurch nicht überschritten wird. |  | Die Verfestigung von Kleingartensiedlungen zu Wohnsiedlungen sollte von der Planenden Verwaltung unterstützt und – zur Kontrolle durchgeführter Maßnahmen – beratend begleitet werden. |  | Garagenhöfe sollten zum Gegenstand von Stadtteil- und Nachbarschaftsinitiativen werden; leer stehende Garagen können als Werkstätten umgenutzt werden. |  | Private Gärten sollten als wesentlicher Bestandteil städtischer Räume neuen Wert erhalten, als solche angelegt und gepflegt werden. |  | Potentielle Brachen (Großwohnsiedlungen, großflächige Industrien) werden als Reserveräume für eine Entwicklung neuer Flächen mit hohem Freiflächenanteil verstanden, insbesondere da, wo sie bereits in enger Verbindung zu bestehenden Landschafts- und Grünräumen liegen (z.B. Stadtzentrum/ Muldeufer, Heidestraße, Zoberberg). |  | Bauliche Erschließung von schon vorhandenen Kleingartenanlagen: Das integrierte „Wohnen im Grünen” wird unterstützt und sollte von der Planenden Verwaltung – zur Kontrolle durchgeführter Maßnahmen – beratend begleitet werden (im Süden und Südwesten der Stadt) | Unbebaute Räume  | Das Szenario für „unbebaute Räume” wird langfristig, im Verhältnis zu den tatsächlichen Prozessen des Freiwerdens von Flächen, umgesetzt. |  | Neubebauung erhält Auflagen zur Bepflanzung privater Freiräume, insbesondere an den Rändern der besiedelten Flächen. |  | In bestehenden Siedlungen werden, im Rahmen von Sonderprogrammen -, Bepflanzungen im Übergang zur umgebenden Landschaft angelegt. |  | Vernetzung vorhandener Grünräume durch öffentlicher Wege und Baumpflanzungen (Grünflächen im Westen, Süden und Norden der Stadt sowie integrierte Flächen in der Innenstadt, entlang der Bahnlinien und Flüsse). |  | Flussuferzonen sollen als „Landschaftsgärten” der Stadt aufgewertet werden. |  | Freiwerdende Flächen können mit Landschafts- und Naturschutzgeboten belegt werden und so die großen Anteile umgebender unbebauter Flächen im Außenbereich der Stadt (incl. Flußauen) zu neuer naturräumlicher Qualität hinführen. |  | Eine Öffnung freiwerdender Räume für Fuß- und Radwege sollte die Verbindungen zum Wörlitzer Gartenreich sowie zu den Flusslandschaften von Elbe und Mulde ausbauen. |  | Blickbeziehungen zwischen Landschaftsräumen sollten durch Pflege und Schnitt der Bäume sowie durch ergänzende punktuelle Bebauung, nach dem Vorbild vorhandener Bauwerke und Blickbeziehungen im Georgengarten, gestützt werden. |  | Eine Stärkung der Stadtränder im Übergang zur Landschaft wird angestrebt. |  | Gestaltung erschlossener, unbebauter Flächen durch Bepflanzung |  | Raumbildende Anpflanzungen außerhalb der besiedelten Flächen in Verbindung mit Fuß- und Radwegen |  | Erschließung von agrarwirtschaftlichen Nutzflächen |  | Erschließung von privaten Grünräumen (Kleingärten) |  | Die Landschaft wird näher an die Stadt heran geführt (Bewaldungen im Süden, Südwesten, Nordosten und Osten) |
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