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Die Besiedlung erstreckt sich im Tal der Mulde in Nord-Süd-Richtung bis hin zur Elbaue. Die Lage der mittelalterlichen Stadtgründung umfasst die Kreuzung von Fernhandelswegen an einer günstigen Querungsmöglichkeit der Mulde. Die Nord-Süd-Richtung ist ausgedehnt als Wegeverbindung zur Querung der Elbe nach Norden. Vorindustrielle Kerne haben der Standortvorteil der Nähe von Bächen gesucht.
Ihre Lage ist ohne erkennbaren Bezug zur Lage der mittelalterlichen Stadtgründung. Es sind eigenständige dörfliche Anwesen und Siedlungen, z.T. ehemals fürstliche Domänen wie z.B. Alten, die das heutige Stadtgebiet gemeinsam begründet haben. Industrielle Hafennutzung entstand nördlich der Elbe in Wallwitz- und Leopoldshafen.
Die höchste Erhebung liegt mit 88m in der Mosigkauer Heide, der niedrigste Punkt mit 55m am Leopoldshafen, die mittlere Höhe im Stadtgebiet liegt bei ca. 70m über NN. Im Osten gibt es eine dichte Verzweigung von Bächen im ausgedehnten Muldetal: Jonitzer Mulde, Taube, Pelze und Kappengraben fließen in die Mulde. Im Nordwesten gibt es den Kühnauer See, im Südosten das Waldbad Adria und den Scholitzer See. (Abb. 138)
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 Abb.138: Topografie und Besiedelung
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