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Inhaltsverzeichnis |
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Die Vermächtnisse der Geschichte mit ihren mehr oder weniger intakten räumlichen Hierarchien bestehen soweit fort, wie nicht Modernisierungen der Nachkriegszeit Strukturbrüche verursacht haben. Das (von der regionalen Wirtschaft immer noch bedauerte) Wegbrechen funktionaler Konzentrationen schafft neue Voraussetzungen für großflächige Verbindungen und neue Orte darin. Verbindungen sind das Thema schlechthin, das uns die Prozesse der Fragmentierung von Stadt als Aufgabe einer Steuerung von Prozessen auferlegen. Wenn wir konsequent sein wollen, begreifen wir dies als Herausforderung und beschleunigen die Prozesse des Wandels, indem wir letzte „heilige Kühe“, wie z.B. funkt-ionale Konzentrationen von Verkehrsbauwerken und Handels- sowie Dienstleistungsstandorten rückbauen und nach Anknüpfungsbedingungen für neue Muster der Verteilung von Verkehr und Versorgung innerhalb bestehender Strukturen suchen. Die Unterscheidung von Kernen, Rändern und Zwischenzonen könnte dadurch langfristig zu einer Unterscheidung von Kernen, Rändern und neuen Kernnutzungen für Versorgungsbereiche werden. Diese strukturellen Voraussetzungen könnten netzartig die Raumgefüge mit Angeboten örtlicher und überörtlicher Verflechtung überdecken und eine weitergehende Nivellierung von räumlichen Hierarchien hervorbringen, die bestehende Hierarchien durch eine Vielzahl hochwertiger öffentlicher Räume mit Bedeutung für Stadtteil und Nutzungs-, Bebauungszusammenhang ergänzen.
Die Kriterien der Lesbarkeit, Nutz- und Wandelbarkeit sind auch für solche Gefüge weiterhin relevant, da sie Geschichte tragen und darüber neue örtliche Identitäten aufbauen helfen.
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