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Entsprechend den regionalen Besonderheiten der Anlage und Verfestigung von Kleingartensiedlungen, wurde das Kriterium vorderer Freiräume als positives Merkmal der Nutzbarkeit aufgenommen. Höchste Potentiale der Wandelbarkeit wurde dort gesehen, wo auf der Fläche Bebauung und Nutzungen ergänzt oder ersetzt oder entfernt werden können. Die Kriterien der Lesbarkeit wurden durch die Merkmale der Maßstäblichkeit der Bebauung ergänzt, um Plattenbausiedlungen einzubeziehen und diese gegenüber Kleingartensiedlungen in ihrer Lesbarkeit positiv hervorzuheben.
Groß- und kleinräumliche Untersuchungen zu Lesbarkeit und Nutzbarkeit zeigen, dass die Schwachstellen der Raumgefüge vor allem entlang der innerstädtische regionalen Verbindungsstraßen (ehemalige Überlandstraßen) sowie im Übergang von Zentrum zu angrenzenden Erweiterungsräumen und in den Übergängen von Bebauung zu Landschaft liegen.
Dies erfordert die Suche nach und die Stärkung von teilräumlichen Zusammenhängen entlang und seitlich der alten Verbindungswege sowie an Schnittstellen mit Bahnlinien und Wasserstraßen und Landschaft. Es wäre von Bedeutung, die großflächigen Potentiale für Nutzbarkeit und Wandelbarkeit in neuer Weise in die Stadträume zu integrieren und sie in das Netz der öffentlichen Räume differenziert einzubinden.
Neue räumliche Zusammenhänge (z.B. in Uferlagen, an ehemaligen Industriehäfen) können hier Orientierung an bestehenden Landmarken (z.B. Kirchen, Schornsteine) finden, sollten jedoch für neue Nutzungsansprüche im Verhältnis zum bestehenden Raumgefüge neu definiert werden. Wichtig ist, dass neue öffentliche Räume entstehen, die neue private Räume erkennbar und durchlässig für Blick und Wegebeziehungen machen. Wenn diese neuen Räume auch noch vielfältig nutzbar und strukturell veränderbar sind, werden sie langfristig für jede Art der Erneuerung tauglich sein.
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